Arzt in weißem Kittel erklärt mit Stift ein transparentes Wirbelsäulenmodell auf einem Holztisch.

Behandlungen

Arzt in weißem Kittel erklärt mit Stift ein transparentes Wirbelsäulenmodell auf einem Holztisch.

Behandlungen

Arzt in weißem Kittel erklärt mit Stift ein transparentes Wirbelsäulenmodell auf einem Holztisch.

Behandlungen

01

Interventionelle Schmerztherapie

Interventionelle Schmerztherapie
Interventionelle Schmerztherapie
Interventionelle Schmerztherapie

Die interventionelle Schmerztherapie umfasst minimalinvasive Verfahren zur gezielten Behandlung von akuten und chronischen Rückenschmerzen. Diese Methode eignet sich beson-ders für Patientinnen und Patienten, die trotz langjähriger konservativer und operativer Therapien weiterhin unter starken Schmerzen leiden. Häufige Ursachen sind komplexe Störungen wie Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen oder Narbenbildungen nach Operationen.

Bei der interventionellen Schmerztherapie werden Injektionen oder minimalinvasive Katheterverfahren eingesetzt, oft unter bildgebender Kontrolle wie Röntgen. Dies ermöglicht eine präzise Platzierung der Medikamente an den betroffenen Stellen. Das Ziel ist es, den Teufels-kreis chronischer Schmerzen zu durchbrechen und die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern.

Diese Therapie kann ambulant oder mit kurzem stationären Aufenthalt durchgeführt werden. Sie ist besonders effektiv bei akuten und chronischen Schmerzzuständen der Wirbelsäule sowie bei Schmerzen nach Bandscheibenoperationen. Die Risiken sind gering, da die Verfahren von erfahrenen Spezialistinnen und Spezialisten durchgeführt werden.

02

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie

Mikrochirurgie

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie
Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie
Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie

Minimalinvasive Wirbelsäulenoperationen sind moderne Verfahren, die durch kleine Hautschnitte durchgeführt werden und speziell für die Behandlung von Rückenschmerzen und anderen Wirbelsäulenproblemen entwickelt wurden. Diese Methode minimiert die Belastung von Haut, Muskeln und Gewebe, wodurch der Heilungsprozess beschleunigt wird. Sie ist ideal für Patientinnen und Patienten mit Verengungen des Wirbelkanals, Bandscheibenvorfällen und Wirbelgleiten.

Es gibt zwei Haupttechniken: die mikrochirurgische Methode, bei der ein Operationsmikroskop verwendet wird, und die endoskopische Methode, bei der eine kleine Kamera in das Operationsgebiet eingeführt wird. Beide Techniken ermöglichen eine präzise Behandlung mit minimaler Schädigung des umgebenden Gewebes. Insbesondere kann die Instrumentierung/Spondylodese in geeigneten Fällen über einen minimalinvasiven Zugang erfolgen.

Minimalinvasive Eingriffe bieten zahlreiche Vorteile, darunter eine schnellere Genesung, weniger postoperative Schmerzen und eine geringere Belastung des Körpers. Sie eignen sich besonders für ältere Patientinnen und Patienten oder Menschen mit instabilen Gesundheitszuständen. Zu den behandelten Erkrankungen zählen degenerative Veränderungen, chronische Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle und Frakturen/Wirbelkörperbrüche. Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie bietet eine schonende und effektive Alternative zu herkömmlichen offenen Operationen, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten schnell und nachhaltig zu verbessern.

03

Wirbelsäulenstabilisierung

Spondylodese

Wirbelsäulenstabilisierung
Wirbelsäulenstabilisierung
Wirbelsäulenstabilisierung

Die operative Stabilisierung der Wirbelsäule, auch Spondylodese genannt, wird angewendet, um Rückenschmerzen und neurogene Symptome zu lindern, die durch Verschleisserscheinungen und Degeneration in der Lendenwirbelsäule verursacht werden. Bei dieser Operation werden die Bewegungen der Wirbelgelenke ausgeschaltet, um die Schmerzen zu beseitigen. Sie kann auch dazu dienen, eingeengte Rückenmarksnerven zu befreien.

Eine Spondylodese ist angezeigt, wenn die Schmerzen die Lebensqualität erheblich ein-schränken und konservative Therapien nicht ausreichen. Bei einer Operation werden Titan-schrauben in die Wirbelkörper eingesetzt und mit Längsstäben verbunden. Nach der Operation können Patientinnen und Patienten in der Regel bereits am ersten Tag aufstehen. Der Spitalaufenthalt dauert etwa fünf bis sieben Tage, gefolgt von einem Heimprogramm mit leichten physiotherapeutischen Übungen. Die vollständige Genesung und Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten nehmen einige Monate in Anspruch.

Komplikationen sind selten, aber mögliche Risiken umfassen Wundinfektionen und Nervenschädigungen. Die Erfolgsaussichten sind gut: Über 87 % der operierten Personen erleben eine deutliche Schmerzlinderung und eine langanhaltend verbesserte Lebensqualität.

04

Vertebroplastie / Kyphoplastie

Vertebroplastie / Kyphoplastie
Vertebroplastie / Kyphoplastie
Vertebroplastie / Kyphoplastie

Die Vertebroplastie und Kyphoplastie sind minimalinvasive Verfahren zur Behandlung von Osteoporose-bedingten Wirbelbrüchen. Beide Methoden stabilisieren den Wirbelkörper durch das Einbringen von flüssigem Zement. Dies erfolgt durch winzige Hautschnitte, die mit einer speziellen Nadel angelegt werden. Diese Eingriffe können unter örtlicher Betäubung oder kurzer Vollnarkose durchgeführt werden.

Der Unterschied zwischen den beiden Verfahren liegt in der Art und Weise, wie der Zement in den Wirbel eingebracht wird. Bei der Vertebroplastie wird der Zement direkt in die natürlichen, schwammartigen Hohlräume des Wirbels injiziert. Bei der Kyphoplastie hingegen wird zunächst ein Ballon oder ein Implantat eingeführt, der bzw. das einen künstlichen Hohlraum schafft, in den der Zement dann eingebracht wird.

Die Vertebroplastie ist besonders schonend und kann auch bei älteren Menschen in kurzer Vollnarkose durchgeführt werden. Es ist möglich, mehrere Wirbel in einem Eingriff zu behandeln. Nach einer postoperativen Ruhephase von vier bis sechs Stunden kann die Patientin oder der Patient wieder aufstehen und gehen.

05

Operation der voroperierten Wirbelsäule

Revisionseingriff

Revisionseingriffe der Wirbelsäul
Revisionseingriffe der Wirbelsäul
Revisionseingriffe der Wirbelsäul

Patientinnen und Patienten, die bereits operiert wurden und weiterhin oder erneut unter Wirbelsäulenschmerzen leiden, stellen die behandelnden Ärztinnen und Ärzte vor eine anspruchsvolle Aufgabe.

Ein umfassendes Wissen über die verschiedenen Therapieoptionen und die Vielzahl der verfügbaren Implantate sowie die Fähigkeit, Operationen über verschiedene Zugangswege durchführen zu können, sind entscheidend für den Behandlungserfolg.

Es ist wichtig, in jedem Fall individuell zu beurteilen, ob das Risiko weiterer Operationen gerechtfertigt ist und ob diese sinnvoll sind. Dafür sind langjährige Erfahrung und sorgfältige Abwägung unerlässlich.


06

Komplexe Wirbelsäulenchirurgie

Komplexe Wirbelsäulenchirurgie
Komplexe Wirbelsäulenchirurgie
Komplexe Wirbelsäulenchirurgie

Komplexe Wirbelsäulenchirurgie umfasst umfangreiche Operationen, bei denen Implantate eingesetzt und mehrere Wirbel stabilisiert werden. Diese Eingriffe erfordern eine präzise Indikationsstellung und sorgfältige Planung sowie eine langjährige Expertise.

Zu den häufigsten Eingriffen gehören Stabilisierungen bei degenerativen Veränderungen und Korrekturen von Verkrümmungen. Im Alter nutzen sich Bandscheiben, Wirbel und Bänder ab, was zu Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalverengungen und Instabilitäten führen kann. Betroffene Patientinnen und Patienten leiden unter Rückenschmerzen und ausstrahlenden Schmerzen in die Beine.

Vor einer Operation wird immer versucht, die Beschwerden durch Schmerztherapie und Physiotherapie zu lindern. Wenn diese Massnahmen nicht ausreichen oder neurologische Ausfälle auftreten, wird eine Operation notwendig. Dank technischer Fortschritte in der Implantat- und Medizintechnik können nun auch minimalinvasive Techniken und sichere Verankerungen in osteoporotischen Knochen durchgeführt werden.

Das Hauptziel solcher Eingriffe ist der Schutz vor neurologischen Ausfällen, die Stabilisierung der Wirbelsäule und die Reduktion von Schmerzen. Patientinnen und Patienten über 60 Jahren, die diese Operationen benötigen, haben oft Begleiterkrankungen, die das Risiko des Eingriffs erhöhen. Deshalb ist eine frühzeitige Intervention bei fortschreitenden Fehlstellungen wichtig, um spätere risikoreiche Operationen zu vermeiden.

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Empfehlungen für konservative Therapien

Konservative Therapien
Konservative Therapien
Konservative Therapien

Nicht immer ist eine Operation notwendig, um Wirbelsäulenerkrankungen zu behandeln. Bei SpinaMed bieten wir umfassende Behandlungskonzepte für konservative Therapieformen, die in den meisten Fällen ausreichend sind, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Unter konservativer Therapie versteht man die nichtoperative Schmerzbehandlung, die auf medikamentöser Therapie, physikalischen Massnahmen wie Wärme- oder Kälteanwendungen, Elektrotherapie und Massagen sowie krankengymnastischen und manualtherapeutischen Methoden basiert. Diese können bei Bedarf durch minimalinvasive, invasiv-infiltrative Verfahren und interventionelle Schmerztherapie ergänzt werden.

Unser interdisziplinäres Team erstellt einen individuellen Behandlungsplan für jede Patientin und jeden Patienten, um die bestmögliche Therapie sicherzustellen. Durch regelmässige Patientenkontakte und Besprechungen passen wir die Therapieinhalte kontinuierlich an die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten an.